Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen - Morbus Crohn - Komplikationen

 

Trotz medikamentöser Therapie ist bei 70 Prozent der Morbus Crohn-Patienten innerhalb der ersten fünfzehn Krankheitsjahre ein chirurgischer Eingriff nötig.
Nicht selten sind auch wiederholte Operationen notwendig.

So läuft eine Operation ab:

- Der Chirurg dehnt verengte Stellen im Darm mit einem Ballon auf.
- Er verschließt Fisteln und schneidet Abszesse auf.
- Stark befallene Darmabschnitte werden chirurgisch entfernt; dieser Eingriff wird erst bei schwerwiegenden Komplikationen durchgeführt, z.B.:



- Darmdurchbruch
- Bauchfellentzündung
- Darmverschluss

 

 

 


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An der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie an der Berliner Charité ist ein neuer überregionaler Sonderforschungsbereich „Immun-Epitheliale Signalwege bei chronisch entzündlichen Darm­er­krank­ungen“gestartet.
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